Mittwoch, 19. August 2015

IRIS2016 - Internationales Rechtsinformatik Symposion 2016 - Call for Papers

Datum: 25.-27.2.2016
Ort: Universität Salzburg
http://www.univie.ac.at/RI/IRIS16

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Das nunmehr 19. IRIS findet wiederum im gewohnten Umfeld der Universität Salzburg vom 25.-27.2.2015 unter dem Motto Netzwerke statt.

„Netzwerke“ sind Systeme, deren Struktur sich als Graph beschreiben lässt; als eine Menge von Elementen (Knoten), die mittels Verbindungen (Kanten),  miteinander verbunden sind. Die Relationen sind daher vielfältig, können redundant sein und unterschiedliche Bedeutung (Gewichtung) aufweisen. Schon in den 1970er Jahren hat sich Leo Reisinger damit beschäftigt. Aufbauen und Pflegen der Netzwerke, das „Netzwerken“, sowohl im realen Leben als auch in Sozialen Netzwerken, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Athi Saarenpää spricht daher nicht mehr von der Wissensgesellschaft, sondern von der Netzwerkgesellschaft.

Im Recht gibt die Kooperationsstruktur die Netzwerkstruktur vor. „Kooperation“ ist das zweckgerichtete Zusammenwirken von Aktionen von Lebewesen, Menschen oder Organisationen verstanden, die durch Arbeitsteilung ein gemeinsames Ziel besser erreichen. Ohne Kooperation keine Systembildung. Die Rolle im Netzwerk reflektiert die Bedeutung als Stakeholder des Systems (oder nach Fritjof Haft als Autorität des Rechts). Derzeit ist es ein System mit Menschen; zunehmend spielen aber auch Maschinen eine Rolle (z.B. FinanzOnline). Typisch für das Recht ist aber auch, dass daneben auch Dokumente eine wichtige Eigenrolle spielen – bahnbrechende Gesetze, Leitentscheidungen, aber auch Flaggschiff-Kommentare. Daher ist es naheliegend, auch das Rechtssystem als ein Bündel von Netzwerken zu verstehen und auch zu analysieren. Die Vernetzung der Dokumente ist ein wesentlicher Mehrwert von Rechtsinformationssystemen (Netzwerksicht des Rechts nach Qiang Lu und Jack Conrad).

Die Informations- und Wissensgesellschaft mit dem Streben nach digitalen Grundrechten erfordert hier grundlegendes Umdenken bei den Juristen. Das Internet hat die Kommunikation revolutioniert. Diese nutzend, sichert die Rechtsinformatik mit den Textkorpora in Rechtsinformationssystemen die Informationsgrundversorgung. Die zunehmende Bereitstellung semantischer Dokumente öffnet den Weg zur Maschine-Mensch- oder auch Maschine-Maschine-Kommunikation.   Damit wird der Weg frei für mehr Effizienz bei geringeren Kosten; einem wesentlichen Ziel der Jurisprudenz im 21. Jahrhundert. Die Entwicklung ist schleichend, aber nachhaltig und die Rechtsinformatik steht im Zentrum, weil sich das Wissensnetzwerk wesentlich ändert.

Die IRIS Konferenz ist bekannt für ihre interdisziplinäre Ausrichtung als auch die Einbeziehung der Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Daher bitte ich um Beitragsvorschläge, insbes. zur Netzwerkgesellschaft, der Vernetzung von juristischen Stakeholdern, der Vernetzung von juristischen Dokumenten, soziale Netzwerke juristischer Diskussion und Partizipation, automatisierten Entscheidungsprozessen  sowie natürlich den damit zusammenhängenden rechtlichen Fragestellungen. Ein wesentliches Ziel des IRIS2016 ist es, die Wechselwirkungen der Netzwerke im Recht aufzuzeigen und zweckmäßige praktische Lösungen zu finden.

IRIS2016 will nicht die Thematik der Plattform dominieren; Sie als Vortragende bestimmen letztlich das Programm mit ihren Vorschlägen. Ihr Thema und Ihr Beitrag sind uns wichtig, auch wenn diese nicht durch das Leitthema abgedeckt sind.

Termine:

31. Oktober 2015: Beitrag in Form eines kurzen Abstracts (Autor, Affiliation, Titel, etwa 300 Wörter) einzureichen, und zwar per Upload (Menüpunkt Vortrag) auf der Konferenzhomepage oder direkt über die Website des Konferenzprogramms EasyChair:

https://www.easychair.org/conferences/?conf=iris2016

Das Programm wird Anfang Dezember 2015 erstellt.

Die Beiträge sollen uns „camera-ready“ bis 10. Jänner 2016 erreichen, damit diese noch in den Tagungsband aufgenommen werden können. Dieser wird zeitgleich mit der Tagung verfügbar sein. Weiters werden die Beiträge dieser Tagung in der Online-Fachzeitschrift Jusletter IT – Zeitschrift für IT und Recht veröffentlicht.

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The next – the 19th  – IRIS will take place again in the well-known environment of the University of Salzburg from Thursday, 25 to Saturday, 27 February 2016.

The leading topic of IRIS2016 is: Networks

“Networks” are systems whose structure can be described as a graph; a set of elements (nodes) which are connected together by links (edges). The relations are therefore varied, may be redundant and can have different meanings (weighting). Already in the 1970s, Leo Reisinger has worked on this topic. Establishing and maintaining networks, the “networking”, both in real life and in Social Networks, are increasingly gaining importance. Athi Saarenpää therefore no longer speaks of the knowledge society but of the network society.

In law, the cooperation structure determines the network structure. “Cooperation” is understood as the purposeful interaction of actions of living creatures, people or organizations for better achieving a common goal through division of labour. Without cooperation no system building exists. The role in the network reflects the importance of the stakeholders of the system (or following Fritjof Haft, as an authority of the law). Currently, it is a system with people; but increasingly, also machines play a role (e.g. FinanzOnline). Typical for the law is also that documents play an important role itself – groundbreaking laws, landmark decisions, as well as flagship commentaries. Therefore, it is natural to understand the legal system as a set of networks and also to analyze it as such. The networking of documents is an essential added value of legal information systems (network view of law, following Qiang Lu and Jack Conrad).

The information and knowledge society with its strong focus on digital fundamental rights requires this fundamental rethinking of lawyers. The Internet has revolutionized communication. Taking advantage of this, legal informatics ensures with the provision of text corpora in legal information systems the basic information infrastructure. The growing deployment of semantic documents opens the way to machine-human or machine-machine communication. Thus the way is open for greater efficiency at lower cost; an essential objective of the jurisprudence in the 21st century. The development is insidious, but sustainable and legal informatics is in the centre, because the knowledge network changes significantly.

The IRIS Conference is known for its interdisciplinary focus and the involvement of government, business and civil society. Therefore I ask you to submit proposals, especially in topics on the Network Society, the networking of legal stakeholders, the networking of legal documents, social networks of legal discussion and participation, automated decision making, and of course the related legal issues. A key goal of IRIS2016 is to show the interactions of networks in law and to find appropriate practical solutions.

IRIS2015 does not want to dominate the subject of the platform; the speakers ultimately determine the program with their proposals. Your topic and your contribution is important to us, even if they are not covered by the main theme.

Deadlines:

Submission of a contribution in the form of a short abstract (author, affiliation, title, about 300 words) by 31 October 2015. The abstract should be uploaded via the conference website or directly via the website of the conference software EasyChair:

https://www.easychair.org/conferences/?conf=iris2016

The programme will be available with begin of December 2015.

Camera-ready contributions should be sent by 10 January 2016 at the latest in order to include them in the conference proceedings. The proceedings will be available at the conference. Further, the papers are published in the electronic journal Jusletter IT.

Informationen zu dem oben verwendeten Bild finden Sie unter: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Salzburg_Panorama_(8400734739).jpg



Sonntag, 10. Mai 2015

6. STP Fachtagung Kanzleimanagement - Die "More-for-Less" Herausforderung meistern

Am 12. Juni 2015 findet die 6. STP Fachtagung im Schloß Bensberg in Bergisch Gladbach statt.

Schloss Bensberg

Richard Susskind hat in seinem Buch Tomorrow's Lawyers: An Introduction to Your Future (1. März 2013 , Oxford University Press) eine Analyse des Rechtsmarktes vorgenommen und daraus eine denkbare Zukunftsvision abgeleitet. Für den radikalen Wandel im Rechtsmarkt hat er drei wesentliche Treiber für die Veränderungen ausgemacht:
  1. The "More-for-Less" Challenge
  2. Liberalization
  3. Information Technology
Der "More-for-Less" Challenge ergibt sich daraus, dass die General Counsel der großen Unternehmen angehalten sind, ihre Inhouse-Teams zu straffen und auf der anderen Seite ihre Budgets für externe Rechtsberater reduziert werden sollen. In der gleichen Zeit nehmen aber die Anforderungen an die Rechtsberatung zu. Neue Themen wie beispielsweise Compliance führen insgesamt zu einem höheren Beratungsbedarf. Weniger Ressourcen und mehr Arbeit befeuern den "More-for-Less" Challenge.

Die 6. STP Fachtagung greift diese These auf und hat dazu interessante Beiträge zu bieten.

Agenda

Do, 11.06.       GET-TOGETHER

ab 19:30           Begrüßung 6 Get-Together mit Buffet in der Lobby-Bar des Grandhotels Schloss
                         Bensberg

um 20:30          Kundenerwartungen im Profi-Fußball - Challenge und Faszination der Marke BVB
                         Carsten Cramer, Direktor Vertrieb & Marketing, Borussia Dortmund

Fr, 12.06.         FACHTAGUNG

09:30 - 09:45   Eröffnung
                        Holger Marggraf, Vorstand, STP Informationstechnologie AG

09:45 - 10:15  Innovationen im Rechtsmarkt - intelligente antworten auf die More-for-Less
                        Prof. Dr. Michael Mets, Said Business School, University of Oxford

10:15 - 10:45  Von der Vision zur Kanzleistrategie - Best Practice Beispiele
                        Lars Kuchenbecker, Menold Bezler Rechtsanwälte, Stuttgart

10:45 - 11:15  KAFFEEPAUSE

11:15 - 11:45  Performance Measurement - operative Steuerungsinformationen für den
                       Strategieerfolg
                       Arne Broer, Unternehmensberater

11:45 - 12:15  Mit Legal IT zu mehr Geschäft - Nutzen für die Partnerschaft
                        Simon Ahammer, Beiten Burkhardt, München

12:15 - 14:00  MITTAGSPAUSE

14:00 - 15:30  Workshops
                        Es finden vier parallele Workshops statt.

15:30 - 16:00  PAUSE

16:00 - 17:00  Präsentation der Workshop-Ergebnisse im Plenum

17:00 - 17:15  Abschließend Fragen und Verabschiedung der Teilnehmer

ab 19:30          SEKTEMPFANG & ITALIENISCHER ABEND IN DER "ENOTECA" MIT
                        AUSGEWÄHLTEN WEINEN



Montag, 9. Februar 2015

IRIS15 - 18. Internationales Rechtsinformatik Symposion

Salzburg (UNI SALZBURG) - Das Internationale Rechtsinformatik Symposion IRIS wird 2015 bereits zum 18. Mal abgehalten und hat sich als größte und bedeutendste wissenschaftliche Tagung in Österreich und Mitteleuropa auf dem Gebiet der Rechtsinformatik einen festen Platz erobert.
Die Tagung findet vom 26. bis 28. Februar in den Räumen der Rechtwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg (HS 206 - HS 213) statt. Nähere Informationen finden Sie unter http://www.univie.ac.at/RI/IRIS15/.
Der Schwerpunkt der Tagung liegt im Informationsaustausch der führenden österreichischen aber auch internationalen Rechtsinformatiker/innen über die rechtsdogmatischen, technischen, wirtschaftlichen, sozialen und philosophischen Fragestellungen des Rechts in der Wissensgesellschaft.
Generalthema Kooperation
Demokratische Rechtssysteme bedürfen der Kooperation zwischen dem Volk (von dem das Recht ausgeht), den Stakeholdern, der Regierung als auch den juristischen Dienstleistern. Die Informations- und Wissensgesellschaft mit dem Streben nach digitalen Grundrechten erfordert hier grundlegendes Umdenken bei den Juristen. Fortschritt, mehr Effizienz, weniger Kosten wird zu einem wesentlichen Ziel der Jurisprudenz im 21. Jahrhundert. Die Entwicklung ist schleichend, aber nachhaltig und die Rechtsinformatik steht im Zentrum. Vieles ist schon geschehen. Der erste Mehrwert der Digitalisierung war die Bereitstellung der wichtigsten Rechtstexte in einer Cloud für alle - in der Form von Rechtsinformationssystemen (wie RIS oder EUR-Lex). Die zentrale und öffentliche - als Open Data - verfügbare Cloud wird durch eine Vielzahl von privaten Clouds erweitert. Ergänzt wird dies durch Big Data: Niemals zuvor war so viel Wissen über die Welt verfügbar. Rechtsinformatik wird - wie schon seit langem die Verwaltungsinformatik - zunehmend durch kooperative computer-gestützte Kooperation dominiert.
"Intelligente Formulare" für Automatisierung
Rechtsinformationssysteme (wie RIS oder EUR-Lex) wie auch Bürgerinformationsplattformen (wie HELP.gv.at) sind für alle nutzbar. Aber auch andere Texte werden seit langem wiederverwendet (wie beim Mahnverfahren der Justiz). In der europäischen E-Justiz werden "intelligente Formulare" forciert; dies gilt auch für E-Government. Hier liegt ein wesentliches Potential für die (Semi-)Automatisierung. Das Rechtssystem muss leistungsfähiger und effizienter werden, um die wesentliche Rolle in der Wissens- und Netzwerkgesellschaft auch ausüben zu können. Ein wesentliches Ziel des IRIS2015 ist es, die Wechselwirkungen der Kooperation im Recht aufzuzeigen und zweckmäßige praktische Lösungen zu finden. Zu diesen und zu weiteren Themengebieten, etwa Urheberrecht, Suchtechnologien oder E-Commerce, werden zahlreiche Workshops abgehalten. Die IRIS Konferenz ist bekannt für ihre interdisziplinäre Ausrichtung als auch für die Einbeziehung der Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Die Organisation liegt in den bewährten Händen der jeweiligen Rechtsinformatik-Zentren an den Universitäten Wien und Salzburg (Arbeitsgruppe Rechtsinformatik,http://rechtsinformatik.univie.ac.at bzw. WissensNetzwerk Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt).
Rückfragehinweis:
Maria Stoiber
Universität Salzburg, WissensNetzwerk
Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt
Tel: 0043/662/8044/3090
Fax: 0043/662/8044/184
Email: maria.stoiber@sbg.ac.at
Aussender:
Mag. Gabriele Pfeifer
Leitung Public Relations  und Kommunikation
Universität Salzburg
Kapitelgasse 4-6, 5020 Salzburg
Tel: 0043/(0)662-8044-2435
mobil: 0664-8482340
gabriele.pfeifer@sbg.ac.at
http://www.uni-salzburg.at/presseinfos

Informationen zu dem Titelbild

Mittwoch, 10. September 2014

Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung - Erfahrungen und Empfehlungen von RA Dr. Albert Schröder


Het kantoor van de advocaat, Pieter de Bloot 1628


Wir haben einen interessanten Beitrag zur Partnerschaftsgesellschaft von Kollege Dr. Albert Schröder von der Rechtsanwaltskanzlei Friedrich Graf von Westphalen in unserem Themenbereich auf www.professionelles-kanzleimanagement.de veröffentlicht.

Kollege Dr. Albert Schröder teilt dort seine Erfahrungen mit uns, die er nach gut einem Jahr nach Inkrafttreten PartGmbH bisher sammeln konnte.

Es sind die Themen Versicherungsschutz, Wichtige Klauseln im Partnerschaftsvertrag und erschwerte vertragliche Haftungsbeschränkungen, die Fallstricke aufweisen können.

Ergänzend zu diesem Beitrag findet am 17.09.2014 ein kostenpflichtiges Online Seminar des Referenten statt. Informationen und Anmeldung finden Sie unter folgendem Link:

http://www.online-training-juristen.haufe.de/

Mehr zu dem Bild können Sie unter https://www.rijksmuseum.nl/nl/collectie/SK-A-660 erfahren.



Mittwoch, 25. Juni 2014

Praxistest Kanzleisoftware des Deutschen Anwaltvereins

Am 27.06.2014 von 11:00 bis 18:00 Uhr findet in Stuttgart im Hotel Maritim, Seidenstraße 34, 70174 Stuttgart die Veranstaltung Praxistest Kanzleisoftware statt.

Ziel der Veranstaltung ist es einen Überblick über die unterschiedlichen Konzepte und Produkte und die technischen Möglichkeiten zu geben. Wir werden den Themenbereich mobiles Arbeiten besonders mitgestalten.

Ich werde auf dieser Veranstaltung als Produktmanager für Haufe Advolux die Veranstaltung zusammen mit meinen Kollegen bestreiten. Wir stehen dort auch für alle Fragen zu Verfügung. Ich freue mich auf interessante Gespräche mit Interessenten und Kunden.

Mehr dazu ...




Dienstag, 1. April 2014

5. STP Fachtagung Kanzleimanagement - Performance Management in wirtschaftsberatenden Kanzleien Leadership, Qualität und KPI

Am 23. Mai 2014 findet die 5. STP Fachtagung wieder im stilvollen Ambiente des Grandhotel Schloß Bensberg in Bergisch Gladbach statt.
Es erwarten Sie interessante Vorträge und Workshops rund um das Thema Performancemanagement, vorgetragen von hochkarätigen Referenten aus der Branche.




Agenda
Do, 22.05.         GET-TOGETHER

ab 19:00           Begrüßung & Get-Together in der eleganten Lobbybar
                            des Grandhotels Schloss Bensberg    

Fr, 23.05.           FACHTAGUNG

9:30 - 9:45        Eröffnung
                            Holger Marggraf, Vorstand, STP Informationstechnologie AG

9:45 - 10:15      Leadership, Qualität und KPI für Anwälte - eine Notwendigkeit?
                            + Welchen Einfluss hat die Führung auf die Leistung?
                            + Wie ist der Begriff Qualität in die anwaltliche Rechtsdienstleistung
                               einzuordnen?
                            + Gibt es vernünftige KPIs und wozu braucht man diese?
                             Dr. Bruno Mascello, Executive Scholl of Management,
                             Technology and Law, University of St. Gallen

10:15 - 10:45    Woran scheitern Kanzleien? Erfahrungen von Dewey Le Boeuf & Co
                             + Performance- und Businessmanagement in wirtschaftsberatenden
                                Kanzleien
                             + Gründe für das Scheitern größerer Kanzleien
                             + Was mittelständische Kanzleien von Großkanzleien lernen können
                             Prof. Dr. Wolfgang Weiss, University of Applied Sciences Coburg 

10:45 - 11:15     KAFFEEPAUSE

11:15 - 11:45     Blick über den Tellerrand: Performance Management in
                             Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften
                             + Über das Zusammenspiel von Leistungsträgern,
                                Client Management und internen Prozessen
                             + Kennzahlenbasiertes Performance Management aus
                                Controllingsicht (the real life)
                             + Entwicklung eines strategiegeleiteten Steuerungsansatzes
                                in der Praxis
                              Jörg Bornmann, PwC, Frankfurt

11:45 - 12:15      Implementierung von Performance Management in die Kanzleiwelt
                              - ein operativer Blick
                              + Wieviel transparenz verträgt / braucht eine Kanzlei - wer darf, wo,
                                 was sehen?
                              + Welche Kennzahlen werden in der Praxis genutzt?
                              + Business Intelligence - wenn Sie mit anderen Fragen konfroniert
                                 werden als früher
                               Ole Stahmer, Kaufmännischer Leiter, Graf von Westphalen, Hamburg

12:15 - 13:45      MITTAGSPAUSE

13:45 - 15:00      Workshops zur Auswahl
                              
                               WS 1 - Pitchen wie die Profis - Ihr Weg zum Mandat
                               + Wie werde ich zum Pitch eingeladen?
                               + Erfolgsfaktoren im Pitchprozess
                               + Beispiele für effiziente und effektive Umsetzung
                               Moderation: Alexander Sieben,
                                                       Geschäftsführender Partner, Sieben & Partner
                                                       mit Liane Allmann, Dipl.-Betriebswirtin,
                                                       Rössner Rechtsanwälte, München 
                                
                              oder

                              WS 2 - Transparente Kanzleisteuerung - Diese Performancezahlen
                                            und Mandantenanalysen zählen in der Praxis
                               + Interne Performance-Kennzahlen zur Steigerung der Effizienz
                               + Wichtige Mandantenanalyse, die Ihnen ungenutzte Potentiale
                                  aufzeigen
                               + Einfache Steuerungs-Tools für Partner und Kanzleimanager
                                  (mit Praxisbeispielen aus eiener Kanzlei)
                               Moderation: Ralf Schön, Geschäftsführer, Schön + Company
                                                       mit Dr. Georg Rotthege, Rechtsanwalt,
                                                       Rotthege Wassermann

                                oder

                                WS 3 - Erfolgsfaktor Mensch
                                + Führungskompetenzen und Kommunikationsfähigkeit
                                + Akquisitionsfähigkeit und PS am Markt
                                + Effektive Ausbildung der Nachwuchskräfte: 
                                   Sichtbare Vorher-Nachher-Effekte
                                Moderation: Joachim Klostermann, Geschäftsführender Partner,
                                                        Löbach & Klostermann
                                                        mit Dr. Jörg Verstl, Steuerberater
                                                        ASG Asche Stein Glockemann Verstl Wiezoreck

                                oder

                                WS 4 - Controlling einer Kanzlei - Einsatz von Kennzahlen
                                + Welche Kennzahlen sind relevant?
                                + Wie sichere ich die Akzeptanz von Kennzahlen in Kanzleien als
                                   Steuerungsinstrument?
                                + Ist die Balanced Scorecard ein geeignetes Instrument?
                                Moderation: Dr. Kay-Uwe Bartels, Strategieberater & Inhaber
                                                        BartelsResult
                                                        mit Hartmut Papenthin, Managing Director 
                                                        Operations, CMS Hasche Sigle

15:00 - 15:30        PAUSE

15:30 - 16:45        Wiederholung der Workshops

16:45 - 17:00        PAUSE

17:00 - 17:45        Lust an Leistung - Naturgesetze der Führung
                                Prof. Dr. Felix von Cube, Verhaltensforscher, Universität Heidelberg

17:45 - 18:00       Abschließende Frage und Verabschiedung der Teilnehmer

ab 19:30               SEKTEMPFANG & GALADINNER


Stimmen zur Veranstaltung

„Ein Must-Attend Event für die Führungsebene der deutschen Wirtschaftskanzleien. Hervorragende Referenten zu wichtigen Themen setzen Impulse, die von dem hochkarätigen Auditorium spontan und mit bemerkenswerter Offenheit diskutiert werden.“
Christian Pothe, LL.M.
Geschäftsführender Partner | Buse Heberer Fromm
„Eine überaus gelungene Tagung mit interessanten Gesprächen und spannenden Themen – sehr praxisnah und mitten aus dem Alltag des Kanzleimanagements.“
Dr. Matthias Lichtblau | Director Business Development & Communications | CMS Hasche Sigle

„Wirklich sehr interessante Veranstaltung für Managing Partner, ich habe wertvolle Impulse mitgenommen.“
Thomas Busching | Managing Partner | Squire Sanders Frankfurt

 

„Ein Must-Attend Event für die Führungsebene der deutschen Wirtschaftskanzleien. Hervorragende Referenten zu wichtigen Themen setzen Impulse, die von dem hochkarätigen Auditorium spontan und mit bemerkenswerter Offenheit diskutiert werden.“
Christian Pothe, LL.M. | Geschäftsführender Partner | Buse Heberer Fromm

 

„Neben den spannenden Fachvorträgen habe ich viele interessante Menschen kennengelernt.“
Sibylle Günther | Kaufmännische Leiterin | BRP Renaud & Partner Stuttgart

Sonntag, 25. August 2013

22. EDV Gerichtstag vom 25. - 27. September in Saarbrücken

Ich freue mich auch interessante Eindrücke und Diskussionen. 

"Vom 25.09 bis zum 27.09.2013 tagt der Fachkongress zum 22. Mal an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.
Unter dem Motto „Vom elektronischen Rechtsverkehr zur elektronischen Justiz?“ werden in den Arbeitskreisen unter anderem folgende Themen diskutiert.
  • Wie wird aus dem eJustice-Gesetz Realität?
  • Juristische Lernprogramme
  • Adäquate Elektronische Kommunikation in Justiz und Verwaltung
  • eID – Die elektronische Identitätsfunktion des neuen Personalausweises
  •        - Möglichkeit zur Modernisierung von Verwaltungs- und Justizprozessen -
  • „Bring Your Own Device“ und die damit verbundenen Fragen
  • Cybersecurity – mobile IT-Forensik
  • Freie juristische Internetprojekte
Wie bereits im vergangenen Jahr wird am Mittwoch, 25.09.2013 von 14.00- 16.00 Uhr ein Hacker Camp mit praktischen Demonstrationen zur IT-Sicherheit stattfinden. Im Anschluss besteht für die Kongressteilnehmer, die Gelegenheit sich im Rahmen von offenen Arbeitskreisen mit eigenen Themenbeiträgen zu beteiligen.
Traditionell ist der Mittwochabend mit dem "Get together" in den Räumen der juris GmbH ausgeklungen.
In den vier Arbeitskreisen der Bund-Länder-Kommission für Rationalisierung und Datenverarbeitung informieren die Bundesländer über den derzeitigen Stand von IT-Projekten in der Justiz.
Auch in diesem Jahr wird der Dieter-Meurer-Förderpreis für eine herausragende innovative Arbeit gemeinsam mit der juris GmbH verliehen.
Begleitend zur Tagung gibt die Unternehmensausstellung einen Überblick über IT-Lösungen für die Justiz, Anwaltssoftware, allgemeine juristische Programme, elektronische Datenbanken, Sicherheitssoftware und Literatur.
Gastland werden in diesem Jahr die Niederlanden sein.
Kontakt:Deutscher EDV-Gerichtstag e.V.
Lehrstuhl Prof. Dr. Herberger,
Universität des Saarlandes, Gebäude A 5.4,
66123 Saarbrücken,
Tel. 0681 302 5511, Fax 0681 302 2591
E-Mail edvgt@jura.uni-sb.de"